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Bergmanns Pfade

Wie in einem Mutterschoß, mitten in den grünen Hügeln, liegt Arsia, Raša, das weiße Städtchen von der Kohle, das nach dem gleichnamigen Fluss benannt wurde, der mit seinen Nebenbächen dieses Gebiet geografisch und morphologisch kennzeichnet.

Die Bergbauwirtschaft reicht ins 17. Jahrhundert zurück, und  die kontinuierliche  Kohleförderung wurde im Laufe der Geschichte fortgesetzt. Entstanden im  Zeitraum von 1936 bis 1937, stellt Raša ein einmaliges Beispiel für verfeinerte Architektur dar, die vom italienischen Architekten Gustavo Pulitzer  einfallsreich gestaltet wurde, indem er die Stadt hierarchisch in zwei Teile einteilte. Traditionelles, Istrisches mit Modernem verbindend, machte er  Raša zu einem einzigartigen und gut erkennbaren Städtchen.

Das Herz des Städtchens ist der weite Platz, an dem die wunderbare Kirche der Hl. Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute,  herausragt.  Sowohl die Kirchendach-Konstruktion, als auch der viereckige angefügte Kirchturm sind Symbole einer vergangenen Zeit und erinnern an den Grubenunterbau und  die Grubenlampe.

Da der Rhythmus der Stadt durch Bergbau geprägt ist, der seit Jahrhunderten in das Leben ihrer Einwohner eingewoben  ist, wurde am Platz das “Bergmannshaus”  eröffnet, das Arsia-Zentrum – ein kleines Bergbaumuseum, in dem jeder Besucher das unvergessliche Gefühl der Geschichte des Bergbaus und des Lebens der damaligen Bergleute erlebt. Das alte und reiche kulturelle Erbe  wurde durch sorgfältig ausgewählte Exponate dargestellt, die die visuelle Au­then­ti­zi­tät der Geschichte ins Leben rufen und den Geist der alten Zeiten bewahren. Der vergessene Glanz der Geschichte wird durch unikate Details valorisiert und erlebt volle Revitalisierung des  geschichtlichen Augenblicks, als bildhaftes Beispiel, in dem sich der Reichtum der Geschichte und modernes Ambiente mit dem wahren Wunsch eines jeden Einzelnen  verwickeln,  ein Teil dieser Geschichte zu werden.

Da Raša seit immer den Kern des Bergbaus darstellte, mündeten alle “Bergmanns Pfade”, die jeder Naturliebhaber erleben möchte, in diesen Ort. Aus den naheliegenden malerischen Dörfern,  verstreut gelegen auf den grünen Hügeln, die Raša umgeben, schritten die Bergleute die Waldpfade entlang, in unberührter Natur,    ihre Schönheit aufsaugend, die durch das sanfte mediterrane Klima geschaffen wurde. Die wichtigsten ¨Bergmanns Pfade” begannen in Topit, Zartinj, Sveti Bortul und gingen über Krapan. Belebt man diese Pfade, ermöglicht man jedem Besucher ein echtes  unverfälschtes Erlebnis des Ganzen – des reichen kulturellen Erbes und der herrlichen Natur. Die Anmut der umliegenden Orte, aus denen sich die Bergleute zum Bergwerk in Raša zu Fuß begaben, ermöglicht jedem Einzelnen, der die Lebendigkeit der Bergmanns Pfade erforschen  und den Zauber der üppigen Vegetation spüren möchte,  ein  holistisches Erlebnis. Jeder Augenblick der Berührung der zauberhaften Natur mit den erstaunlich herrlichen Aussichten von den umliegenden Hügeln und all der Segen des mediterranen Klimas ermöglichen den echten Naturliebhabern ein echt inspiratives Bild.

Im warmen Sonnenschein badend, in üppiger Vegetation und der Milde des mediterranen Klimas, sowie dank der Meeresnähe, ermöglichen die „Bergmanns Pfade“ von Topit, Zartinj über Sveti Bortul bis hin nach Krapan, sogar dem anspruchsvollsten Besucher eine wahre Erholung für Leib und Seele. Die Pracht der Natur eines jeden Ortes, der am Bergmanns Pfad liegt,  bietet auch den Charme des Landtourismus an, und ist die unvergessliche Inspiration für eine Flucht vom Alltag. Die Stille der Natur in urtümlicher unberührter Form, reiche Pflanzenwelt und ein wunderbares Rauschen  von Tönen auf den Waldpfaden bilden eine einmalige Einheit des Naturspieles und Kulturerbes.

Jeder „Bergmanns Pfad“ ist eine besondere Perle und wird alle begeistern, die Vergnügen in der Natur suchen. Verschmelzung und Verflechtung von altertümlicher und gegenwärtiger Atmosphäre ist ein idyllischer Anlass für einen unvergesslichen Besuch irgendeinem märchenhaften Ort in der Umgebung von Raša, weißer Stadt von der Kohle.