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Vilete (1937. – 1938.)

Als ein Teil der neuen Bergarbeiterstadt befinden sich  die „Vilete“ im westlichen Teil der Stadt, in der unmittelbaren Nähe des Stadtplatzes, und zwar auf einem Plateau, das während des Stadtausbaus als Steinbruch gebraucht  wurde. Am Fuße des Berges wurde eine fast drei Meter hohe Stützmauer errichtet, die auch dazu diente, die  Villen vom urbanen  Gefüge der Stadt zu trennen,  da   Vilete als ein Stadtteil zur Unterbringung von  hoch positionierten Ingenieuren und Führungskräften des Bergwerks  vorgesehen waren.  Es  ist die Rede von drei Gebäuden mit je zwei Fünfzimmerwohnungen und einem Gebäude mit zwei Siebenzimmerwohnungen (Typ D, D1 und D3). Die angeführten Wohnungen auf zwei Etagen mit Kellerräumen (insgesamt fast 150 m2) und  mit  warmem Wasser versorgt, boten einen sehr hohen Wohnkomfort zusammen mit geräumigen  Gärten und  sorgfälltig gestalteter Landschaft in der Umgebung.  Während der jugoslawischen Herrschaft  wurden aus diesen großen Wohnungen im Einklang mit sozialistischen Ideen je zwei Wohnungen gemacht, so ist der Komfort aus den 30er Jahren des vergangen Jahrhunderts verloren gegangen.