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STADTTOR (1936 – 1937)

Der Faschismus als Ideologie  strebte  den Wiederaufbau des alten Römischen Reiches an,  sowohl vom politischen  als auch  vom kulturellen und  sozialen Aspekt. Die gleichen Tendenzen haben sich auch in der Gestaltung der architektonisch-urbanistischen Lösung der neuen Bergwerkstadt  widerspiegelt.  Eines der eindrucksvollsten Bauwerke, das die angeführte Tatsache bestätigt, ist  das zentrale Stadttor bzw. der Triumphbogen, der  zweifellos  an diejenigen  historischen Triumphbögen erinnert, die  die Tradion des Römischen Reiches gekennzeichnet haben. Andererseits symbolisiert es den Eingang zum Bergwerkstollen.  Dieser neue faschistische Triumphbogen wurde zwar in einer Art und Weise gestaltet,  die  charakteristisch für  die Moderne  ist.  Die  Hauptfunktion des  Stadtores  war nichts anderes als Weitergabe von  ideologischen  Parolen und Gedanken, wodurch es zu einer einzigartigen ideologischen Werbetafel mutierte.  Es  ist interessant, dass nach der Kapitulation Italiens  und nach der Wiederherstellung der jugoslawischen Herrschaft  dasselbe Stadtor  als  Werbetafel für ideologische Parolen und Gedanken der sozialistischen Herrschaft  genutzt wurde.