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KIRCHE DER HEILIGEN BARBARA (1936 – 1937)

Turistička Zajednica RašaHistorischer Führer durch RašaKIRCHE DER HEILIGEN BARBARA (1936 – 1937)
Crkva Svete Barbare

Die Kirche der Heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute, ist ein äußerst wertvolles architektonisches Werk und ein echtes Beispiel der modernistischen und rationalistischen Auffassung von Architektur mit  außerordentlichem und  gemütstiefem  Licht- und Schattenspiel  und geschicktem Einsatz von Volumen. Was die Gestaltung betrifft, greift  Pulizer, als ein in Deutschland ausgebildeter Architekt,  auf ähnliche Beispiele der  in Deutschland  bereits realisierten  Kirchen zurück. Es  muss betont werden,  dass sogar Trifone Pederzolli, der Bischof von Poreč und Pula,   verlangt hat,  dass das Kirchendach  in der Form eines umgekippten  Schiffskiels gebaut werden sollte, da die Kirche mit ihrer Liturgie ein  Schiff im Meer des irdischen Lebens symbolisiert. Der kubische Glockenturm mit einem rechteckigen Grundriss, der eng an die Kirche angeschmiegt  ist,  leistet  mit  einer   Höhe von 25 Metern  einen  wesentlichen Beitrag  zum  vertikalen  Erscheinungsbild der Stadt. Neben dem östlichen   Kircheneingang befindet sich ein für Gläubiger gedachter Raum,  der an überdachte  Lauben  der mittelalterlichen istrischen Kirchen erinnert.    Architektonisch   bildet  sie  ein abgestimmtes Gegengewicht  zu den Arkaden  am südlichen  Teil des Platzes, und  konstruktionsmäßig  reguliert sie die   Belüftung des Platzes.

Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde der überdachte östliche Kircheneingang  leider mit einer Stahl-Glas-Konstruktion geschlossen.

Am rechten Eingangspylon der Kirche wurde ein  Steinrelief der Heiligen aufgestellt,  ein Werk des  damals  wenig bekannten Bildhauers Ugo Carà aus Triest.