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Am Anfang des unteren Teils der Stadt, des Arbeiterviertels, ist ein komfortables dreistöckiges,  als „F“  bezeichnetes Haus mit insgesamt  22 Zimmern gelegen. Das Haus war  zur Unterbringung von ledigen Beamten vorgesehen. Auch im oberen Teil der Stadt, hinter der Kirche,  wurde ein Haus Typ F1 als ein zweistöckiges Gebäude mit 6 Mini-Wohnungen für  ledige Ingenieure gebaut.  Beide Komplexe wurden nach der Schließung des Bergwerks im Jahr 1966  zu Wohnhäusern  umfunktioniert.  Es ist interessant, dass im Laufe der Umfunktionierung des Hauses Typ F 1 in der Umgebung eine Bauchtyphus-Epidemie ausgebrochen war,  so wurde das Gebäude als vorübergehende Quarantäne zur Unterbringung von Erkrankten, vorwiegend Kindern,  genutzt, um diese von  nicht infizierter Bevölkerung zu isolieren.  Von dieser Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts  wegen verseuchten Wassers aus den Quellen Kokoti und Fonte Gaja ausgebrochenen Epidemie war fast die  ganze  Gegend  um  Labin betroffen.  Der Fall  wurde  jedoch jahrzentelang  nach Ausbruch der Epidemie verheimlicht.