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DAS UNTERE RAŠA (1936 – 1937)

Das Untere Raša,  die Arbeitersiedlung,  wurde in der ersten Phase  des Ausbaus der Stadt errichtet, unmittelbar nach der Trockenlegung des Krapan-Sees. Es wurden 77  einstöckige  Arbeiterhäuser (Typ A) mit je vier komfortablen Zweizimmerwohnungen mit gesondertem Eingang gebaut. Im Erdgeschoss wechseln sich  gewölbte und rechtechige  Öffnungen, um  die Monotonie zu vermeiden.  Dabei  hat der Architekt  „Baladuren“, verarbeitete   Elemente der traditionellen örtlichen Architektur,  verwendet.   Zur  Heizung wurden  gleichartige Öfen  genutzt, die für  Kohle aus dem Bergwerk Raša  geeignet waren.  Im  Unteren Raša wurden dazu  noch sechs ähnliche Häuser  mit je vier Dreizimmerwohnung (Typ B) und vier Erdgeschoss-Häuser mit je zwei Dreizimmerwohnungen (Typ B1) gebaut.  Jede Wohnumg verfügte über  etwa 200 m2 Garten, die  meistens von Frauen bearbeitet wurden,  womit diese  ihren Beitrag zur  Garten- und Landschaftsgestaltung der Stadt geleistet haben. Im Bezug darauf zählt Raša zu den sogenannten Gartenstädten.